Auf dieser Seite werde ich immer mal wieder Techniken erläutern die mich in meiner täglichen Praxis begleiten. Hierbei verfalle ich grundsätzlich nicht in technische Details sondern möchte einfach auch für nicht-Spezialisten möglichst verständlich darstellen um was es sich hierbei handelt. Falls es doch mal nicht verständlich sein sollte, bitte ich das zu entschuldigen.

Wissenswertes Teil 1: Informationen zu den verwendeten Technologien dieser Homepage
Wissenswertes Teil 2: Häufig verwendete Technologien
Ein BlackBerry ist ein Gerät, dass einem mobilen Telefon (Handy) oder auch einem PDA ähnelt.
Es kann damit auch telefoniert werden aber der Hauptunterschied zum mobilen Telefon ist die Möglichkeit der automatischen Synchronisation von elektronischer Post (eMail), Kalender- und Kontaktdaten, fast in Echtzeit.
Dies ist auch der Unterschied zu einem PDA/MDA, bei dem zwar auch eMails synchronisiert werden können,
jedoch nur manuell oder zu vorbestimmten Zeiten und somit nicht in Echtzeit.
In der modernen Zeit der Kommunikation, welche in all ihren Formen nie schnell genug sein kann,
hat es das kanadische Unternehmen RIM (Research In Motion) geschafft,
mit einer etwas anderen technischen Strategie vor allem den Markt der kommerziellen Nutzung zu erobern.
Nach anfänglich etwas gewöhnungsbedürftigen Endgeräten wandelte sich das Design und das Handling in eine Richtung
die ansprechender und konkurrenzfähig zu "normalen" mobilen Telefonen oder Organizern ist.
Seit dem Modell "Storm 9500" möchte der Hersteller auch mehr Kunden aus dem nicht-kommerziellen Bereich,
also dem "Consumer-Bereich" erreichen. Dieses Gerät wurde als erstes seiner Art mit einem Touchscreen ausgestattet
und wird von RIM gerne als Konkurrent zum iPhone von Apple gesehen.
Der Touchscreen des Storms ist aber kaum vergleichbar mit dem eines iPhones, da dieser über das gesamte Display mit einem Druckpunkt versehen ist.
Der Touchscreen ist also beweglich und in der Praxis gewöhnungsbedürftig.
Das Nachfolgegerät des "Storm 9500" ist der "Storm 2 9520".
Auf eine weitere subjektive Bewertung meinerseits verzichte ich hier bewusst.
Nutzung:
Ein BlackBerry sieht auf den ersten Blick wie ein normales Handy aus.
Bei den meisten Geräten fällt aber sofort die kleine integrierte Tastatur auf.
Bei den Geräten der Serie Pearl hält sich das noch in Grenzen,
da die Tastatur wie beim Schreiben von SMS auf einem "normalen" Handy benutzt wird und somit auch ähnlich aussieht.
Bei dem älteren Gerät vom Typ 8800 sowie den Geräten der Serien Curve und Bold fällt die Tastatur jedoch sofort ins Auge.
Beim Storm ist keine Tastatur sichtbar, da diese bei diesem Gerät nur über den Touchscreen bedient werden kann.
Das bis dato aktuellste Gerät ist der Torch 9800.
Der Torch besitzt -anderes wie der Storm- einen sehr guten Touchscreen ohne Druckpunkt. Die Tastatur kann über den Touchscreen
bedient werden, ist aber auch als eigenes Element im Gerät integriert und kann nach herausziehen alternativ verwendet werden.
Unabhängig vom Design funktioniert ein BlackBerry auch erstmal wie ein normales Handy.
Es wird eine SIM-Karte eines Netzbetreibers eingelegt und nach Eingabe des PINs kann telefoniert werden.
Damit nun die besonderen Eigenschaften des BlackBerry genutzt werden können,
muss vor allem vom Netzbetreiber der Zugang zum Netz von RIM freigeschaltet werden,
dies ist normalerweise separat kostenpflichtig. Wurde der Dienst freigeschaltet ist dies als erstes auf dem Display zur erkennen.
Dort wird oben rechts im Eck ein GRPS oder 3G in Großbuchstaben angezeigt.
Zusätzlich befindet sich dort normalerweise ein kleines Symbol das wie eine Brombeere aussieht.
Die eigentliche Nutzung ist aber erst nach 3 weiteren Schritten möglich:
Der Nutzer des BlackBerry muss auf einem speziellen Server registriert (angelegt) werden.
Dem registrierten Nutzer wird ein Aktivierungskennwort erstellt und zukommen lassen.
Zu guter letzt muss der Nutzer seinen BlackBerry mittels seiner eMail-Adresse und dem zugehörigen Aktivierungskennwort aktivieren.
Die Registrierung eines Benutzers kann auf einem BIS (BlackBerry Internet Service) oder einem BES (BlackBerry Enterprise Server) erfolgen.
Im ersten Fall handelt sich um einen Service den der Netzbetreiber oder Internet-Provider zur Verfügung stellt.
Der Nachteil ist die wesentlich geringere Flexibilität und Sicherheit.
Im zweiten Fall handelt es sich um einen speziellen Server (oder auch mehrere Server) der/die innerhalb eines Unternehmens betrieben und verwaltet wird/werden.
In diesem Fall herrscht volle Flexibilität und Sicherheit, sowie diese innerhalb eines Unternehmens gewünscht wird.
In beiden Fällen wird dort festgelegt wer etwas darf und was unterbunden wird.
Nach erfolgreicher Aktivierung des BlackBerry werden die auf dem Server hinterlegten Richtlinen automatisch auf das Gerät übertragen
und dort hinterlegt. Auf dem BES werden die Sicherheitseinstellungen verwaltet und spezielle Applikationen abgelegt,
die ggf. drahtlos verteilt werden können. Im großen und ganzen findet auf den BlackBerry Enterprise Servern die vollständige Geräte- und Benutzerverwaltung statt.
Der BES arbeitet immer eng mit einer Groupware zusammen.
Bei dieser Goupware kann es sich um Lotus Domino, Microsoft Exchange oder auch Novell Groupwise handeln.
Zudem ist der BES immer mit einer Datenbank verbunden, bei geringerer Anzahl von Nutzern ist eine MSDE ausreichend,
bei größerer Anzahl von Nutzern vorzugsweise mit einer externen MS-SQL Datenbank.
Jeder BlackBerry ist über eine einzigartige PIN eindeutig identifizierbar.
Die Datenübertragung erfolgt vollständig verschlüsselt.
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