Mein beruflicher Lebenslauf

Was Sie hier erwartet:

Hier stelle ich Ihnen meinen seitherigen beruflichen Werdegang vor. Habe zuerst überlegt, ob ich nur meine letzten 10 Jahre (Stand 2008) präsentiere oder alles. Ich habe mich für alles entschieden, da es so interessanter ist. In dieser Art wäre der Lebenslauf natürlich nicht für eine Bewerbung geeignet. Ich gebe hier bewußt ausführlichere Informationen, da es sich schließlich um meine private Homepage handelt und nicht um eine Bewerbung.

Ganz oben habe ich im groben meine aktuellen Fähigkeiten aufgelistet. Danach folgt der Lebenslauf in chronologischer Reihenfolge, mit dem neusten Stand oben. Folglich steht die Vergangenheit weiter unten.

Lebenslauf

Aktuelle Fähigkeiten

Langjährige Erfahrung:
IT-Beratung, Planung, Konzeption, Migration, Administration, Dokumentation, Schulung, Systementwicklung, Projekte, Lotus Domino (R4.x R5.0.x R6.x R7.0.x R8.x), Domino Web Access (DWA, iNotes), Lotus Notes, Workflow, Lotus Domino Enterprise Connection Services (DECS), Lotus Enterprise Integrator (LEI), Lotus Sametime (R1 R2 ... R7 R8), OneBridgeMobile, BlackBerry Enterprise Server (BES R4.0 R4.1.x R5.0.x), BlackBerry Resource Kit (BRK R4.1.x R5.0.x), Caesar Unified Messaging (UMS), Computer Telephony Integration (CTI), iQ.Suite (GROUP Technologies), TrendMicro ScanMail, Windows, Solaris, AIX, Linux, GnuPG, S/MIME, SSL (TLS) , LDAP, SMTP, POP, IMAP, HTTP(S), TCP/IP, Netzwerktechnik, Internet, Apache Webserver, Entwicklung, Automatisierung, Programmierung, LotusScript, embedded Notes C-API, Notes C++ API, Perl, PHP, HTML, CSS, CGI, JavaScript

Weitere Kenntnisse, jedoch mit geringer Erfahrung:
Relationale Datenbanken, SQL, C, C++, Java, PowerShell, CMS, Typo3, Joomla!


5/2008 – dato

International tätiges Dienstleistungsunternehmen / Sachverständigenorganisation

Der Telekommunikationsmarkt war bzw. ist zu diesem Zeitpunkt gesättigt und in Bewegung. Konsolidierungen, vor allem der Serviceprovider, sind in vollem Gange. Zudem hatte ich nach den vergangenen über 7 Jahren mal wieder Lust auf eine Veränderung. So schrieb ich eine Bewerbung auf eine interessante Stellenauschreibung und hatte damit Erfolg. smile

IT-Systemplaner und Entwickler / Schwerpunkt: Kommunikationssysteme

Mein Tätigkeitsfeld umfasst hier aktuell folgendes:
Planungen, Konzeptionen, Aufbauten, Weiterentwicklungen, Automatisierungen und Dokumentationen sämtlicher Kommunikationssysteme mit Integration ins Lotus Notes. Dazu gehöhren z.B. Webmail, Webserver, Instant-Messaging, Unified-Messaging, mobile Dienste, Verschlüsselungstechniken und Lotus Domino. Programmentwicklung zur Prozessautomatisierung und allgemeinen Arbeitserleichterung. Prüfung und Abnahme aller Entwicklungen für Lotus Notes, vor produktiver Inbetriebnahme. Unterstützung im 3rd Level Support, innerhalb der Schwerpunktthemen.


2001 – 4/2008

Unternehmen der Telekommunikation

Glücklicherweise hatte ich gleich im Folgemonat meiner Freistellung einen neuen Arbeitgeber gefunden, der meinen Anforderungen entsprach und bei dem ich dann immerhin 7,25 Jahre tätig war.

Systemverantwortlicher Apache Webserver Administrator

Mein Tätigkeitsfeld umfasste hier folgendes:
Planungen, Konzeptionen, Migrationen, Administration, Dokumentation, von sämtlichen internen Apache Webservern. Dabei auch verantwortlich für die Systementwicklung, Schulungen und Projektarbeiten. Ansprechpartner für alle internen wie externen Anforderungen, rund um Apache Webserver. Anbindungen von externen Applikationen, wie MySQL, Sybase, Oracle, BEA Weblogic, Tomcat. Implementationen durch eigene Kompilate von Perl, PHP, OpenLDAP, OpenSSL etc. Entwicklung von CGI-Scripten und Webseiten, zur Dokumentation, zur Systemautomatisierung und zur Anbindung an die Systemüberwachung.

Systemverantwortlicher Lotus Domino/Notes Administrator

Mein Tätigkeitsfeld umfasste hier folgendes:
Planungen, Konzeptionen, Migrationen, Administration, Dokumentation, vom komplexen, internen Lotus Domino Netzwerk, der Versionen 5.x, 6.5.x und 7.0.x. Dabei auch verantwortlich für die Systementwicklung, Schulungen und Projektarbeiten. Betreuung der Fachbereiche im 3rd Level Support. Entwicklung von Hilfsmitteln zur Systemautomatisierung, zum automatisierten Reporting und zur Unterstützung der Useradministration sowie des Sevicedesks. Basissystemmanager: Ansprechpartner und Entscheidungsträger für alle internen wie externen Anforderungen, sowie Koordination der internen und externen Kräfte rund um Lotus Domino/Notes.


1997 – 2001

IT-Dienstleister

Lotus Domino/Notes & Netzwerkadministrator

Direkt nach meiner letzten Ausbildung meldete ich ein Gewerbe an. Mit meinen nun vorhanden Erfahrungen im Vertrieb und der EDV wollte ich das mal versuchen. Ich erhielt einen Auftrag eines kleinen Unternehmens mit dem Schwerpunkt Softwareentwicklung. Nachdem ich dann fast nur noch für diese Firma tätig war, wandelte ich 1998 die seither freiberufliche Tätigkeit für diese Firma, in eine feste Anstellung um.

Mein Tätigkeitsfeld umfasste hier folgendes:
Planungen, Konzeptionen, Migrationen, Administration, vom internen- und komplexen externen Lotus Domino/Notes Netzwerken, der Versionen 4.x und 5.0.x. Beratung und Umsetzung bei den wichtigsten Key-Account Kunden. Anbindung der Lotus Domino Infrastruktur an weitere Standorte oder ans Internet, mittels Router verschiedenster Typen. Marktführerschaft bei Lotus Sametime der Versionen 1.0 bis 2.0. Betreuung von externen Kunden im 2nd Level Support, telefonisch wie über Fernwartung oder Vorort. Zuständig für die hausinternen PCs und das Netzwerk, sowie die externen Anbindungen. Verantwortlich für die regelmäßigen Datensicherungen mittels ARCserve.

Am Schluss hat sich diese Firma etwas übernommen, wie so viele Firmen zu dieser Zeit am sog. "Neuen Markt". Es wurde ein Antrag auf Insolvenz gestellt und ein großer Teil der Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung freigestellt, da war auch ich dabei.


1996 – 1997

Siemens Nixdorf Informationssysteme AG

Ausbildung zum Netzwerkorganisator

Nach meinem Abstecher in den Vertriebaußendienst bewarb ich mich um einen Ausbildungsplatz der vertieft die Netzwerktechnik und die Programmierung beinhaltete, dabei war mir die Qualität des Schulungsanbieters sehr wichtig. Meine Wahl fiel auf das Training Center der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG. Ich wurde zu einem 4 Stunden andauerenden Eignungstest eingeladen den ich bestand, somit war ich dort aufgenommen. Es verging 1 Jahr, mit vielen Klausuren, bis ich dann den Abschluss "Mit gutem Erfolg" bestand. Zu dieser Ausbildung gehörte ein 3-monatiges betriebliches Praktikum, welches ich in einem grossen Unternehmen aus der Automobilzulieferer-Branche durchführte. Dort sammelte ich weitreichende Kenntnisse und Erfahrungen in der Abteilung "Informatik" im Bereich "Netzwerkplanung".


1995 – 1996

Industrievertretung für Unterhaltungselektronik

Außendienst für Unterhaltungselektronik

Nach meiner vertrieblichen Zeit im Innendienst war es mal reizvoll den Außendienst kennen zu lernen. So wechselte ich zu einer Handelsvertretung, die für eine bekannte Marke der Unterhaltungselektronik exklusiv das Bundesland Baden-Württemberg mit Ware versorgte. Das war allerdings nix, in 13 Monaten fuhr ich rund 73000 km quer über die Straßen in BW ohne jegliche Herausforderung (eigentlich ein Idiotenjob), dass konnte so nicht weitergehen. So besann ich mich wieder auf das was ich eigentlich wollte und bereits begonnen hatte: Die Informationstechnologie.


1993 – 1995

Handelskette für Computersysteme

Systemberater / Filialleiter

Nun war es soweit, ich begann bei einer zu dieser Zeit großen Handelskette für Computersysteme, anfänglich als Systemberater und bald darauf in einer neu eröffneten Filiale als Filialleiter. Meine Tätigkeit war natürlich erstrangig der Verkauf von PCs und Zubehör. Dazu gehörte auch die strategische Einrichtung der Filialen, die Nachbestellung und Platzierung von Waren, das unterbreiten von Angeboten, Angebotsverfolgung und Inventuren. In meiner dort aktiven Zeit fanden 2 Verkaufswettbewerbe statt, die zwischen sämtlichen Filialen Deutschlands ausgetragen wurden. Beim 1. Wettbewerb ging ich als Gewinner hervor, beim 2. Wettbewerb erreichte ich den 2. Platz. Ich hatte an speziellen Verkaufsschulungen teilgenommen und auf Messen bedient. Auch hatte ich zu dieser Zeit meine erste Schulung zum GSM-Netz, damals noch mit Telekom (D1), Mannesmann (D2) und dem zu diesem Zeitpunk neuen E-Netz. Aus technischer Sicht führte ich Aufrüstungen, Umrüstungen und Reparaturen von PC-Systemen durch. Es gab so gut wie nichts was ich nicht lösen konnte. Das Internet war zu dieser Zeit noch kein Thema, darum war es wesentlich schwieriger wie heute an Dokumentation jeglicher Art heranzukommen.


1992 – 1993

Autodidaktische Weiterbildung PC-Technik

Mein zukünftiger Weg sollte der Informationstechnologie folgen. Daraufhin habe ich mich in dieser Zeit intensiv mit den bis dato aktuellen Computersystemen und deren Technik beschäftigt. Habe mich finanziell über Wasser gehalten, indem ich in einem Einzelhandelsunternehmen die Elektrowerkstatt für "Weiße Ware" leitete. Ich reparierte dort alle möglichen Elektrogeräte und half beim Einbau von Küchen mit aus.


1990 – 1992

Ausbildung zum Kommunikationselektroniker der Fachrichtung Informationstechnik

Nun war doch schon einige Zeit vergangen und nichts war es mit der Fachhochschulreife. Jetzt nochmals die Schulbank drücken und dann ein Studium hinterher, dass hätte mir zu lange gedauert. Ich hatte aber nicht vor, mein Leben lang den u.g. Job auszuführen, da mein Traum nach wie vor die Elektronik war. Kurzerhand entschloss ich mich nochmals von vorne anzufangen und eine Richtung einzuschlagen in die ich schon immer wollte. Ich durchlief also nochmals eine Ausbildung, diesmal zum Kommunikationselektroniker der Fachrichtung Informationstechnik. Zwischendurch legte ich die Prüfung zum Nachrichtengerätemechaniker ab. Ausbildungsinhalte waren natürlich die elektrotechnischen Grundlagen, wie VDE-Vorschriften, Elekroinstallationen, aktive u. passive Bauelemente, deren Funktion und Verdrahtung, bis hin zur ausführlichen Analogtechnik, Digitaltechnik, Mikroprozessortechnik und Messtechnik. Die 8 Bit Mikroprozessoren wurden mit Assembler programmiert. Während der Ausbildung führte ich ein halbjähriges Praktikum in einer kleinen Nürtinger Firma durch, welche die Entwicklung von elektronischen Spezialanwendungen als Schwerpunkt hatte.


1986 – 1990

Berufspraxis in der Lenkungsteileproduktion

Jetzt wurde erst mal etwas Geld verdient. Direkt nach meiner Ausbildung zum Mechaniker bin ich von meinem Ausbildungsbetrieb übernommen worden und habe an verschiedenen Drehautomaten, genauer gesagt an sechsspindligen Stangen-u. Futterautomaten von Gildemeister, Lenkungsteile produziert. Diese waren zumeist verschiedene Arten von Drehschiebern oder auch Ritzeln. Zu dieser Zeit sammelte ich Erfahrung in Akkord- und Schichtarbeit. War nicht gerade toll, jedoch auch wieder eine Erfahrung wert. Alles hat eben seine Vor- und Nachteile.


1983 – 1986

Ausbildung zum Mechaniker

Kaum mehr wahr, aber zu dieser Zeit hatte ich meine 1. Berufsausbildung zum "Mechaniker" absolviert. In meiner heutigen beruflichen Praxis benötige ich nichts mehr von diesen Kenntnissen, jedoch war es auch kein Fehler etwas derartiges gelernt zu haben, da es immer mal wieder hilfreich ist wenn es ums Handwerkliche geht. Zu den Ausbildungsinhalten gehörten neben den klassischen Dingen, wie Schlossern, Drehen, Fräsen, Schleifen, Stossen, auch eine Ausbildung im Schweißen, in Pneumatik u. Hydraulik, sowie CNC Technik und Programmierung. Desweiteren durchlief ich die Stationen Schmieden, Härten, Maschinenreperatur und Getriebemontage.


1981 – 1983

2 jährige Berufsfachschule (Metall)

Nach meinem guten Hauptschulabschluss, der meiner Meinung nach damals mehr Wert war wie heute, habe ich die mittlere Reife nachgeholt. Leider hatte es in meiner näheren Umgebung keine Berufsfachschule Fachrichtung "Elektrotechnik" gegeben, daher besuchte ich die Berufsfachschule Fachrichtung "Metall" obwohl ich dieser Materie eigentlich nichts abgewinnen konnte. Nach Abschluss dieser Schule wollte ich auf das technische Gymnasium (TG) wechseln. Vor Abschluss der Berufsfachschule hatte ich meine Bewerbung an das TG abgegeben und etwas später eine Zusage erhalten. Parallel dazu hatte ich auch eine Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz geschrieben, da dies die Alternative war. Auf die Bewerbung zur Ausbildungsstelle folgte eine Einladung zur Aufnahmeprüfung an der ich teilnahm und die ich bestand. Nun hatte ich die Wahl zwischen TG und Berufsausbildung. Da zu dieser Zeit akuter Lehrstellenmangel bestand, entschied ich mich für die Ausbildung. Vorteil war für mich dabei natürlich auch, dass eine Ausbildung in einem Metallberuf gleich im 2. Lehrjahr begann. Nach der Lehre hatte ich ja weiterhin die Möglichkeit auf das 1 jährige Berufskolleg zu wechseln, um den Abschluss der Fachhochschulreife nachzuholen. So war nun eine Entscheidung gefällt, die meinen weiteren beruflichen Lebenslauf, bzgl. Länge zum Ziel, maßgeblich beeinflusste.

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