Erfahrungsberichte über dies und das, vorrangig jedoch aus den Bereichen IT und TK. Ich versuche dabei so objektiv wie möglich zu sein, also nicht nur Berichte mit negativen Erfahrungen, sondern auch außergewönlich positive Erfahrungen werden hervorgehoben.
Bereits im Jahr 2010 bekam ich einen Anruf von der deutschen Telekom mit dem Hintergrund eines Anbieterwechsels.
Normalerweise bin ich der letzte der sich am Telefon irgendetwas andrehen läßt, doch in diesem Fall war es anders.
Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen mit meinem seitherigen Anbieter, hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits den Entschluß
gefaßt, nach Ablauf meines Vertrages von 1&1 zurück zur Telekom zu wechseln.
Da das Angebot gut war, habe ich dieses gleich dingfest gemacht und somit den Wechsel in die Wege geleitet.
Nach Absprache mit den Kundenbetreuern der Telekom wollten diese sich rechtzeitig vor Schalttermin nochmals mit mir in Verbindung setzen
um die restlichen noch offenen Punkte zu klären, wie Art des Anschlusses (analog oder ISDN) und Router.
Nach einigem Hin und Her zwecks der Kündigungsbestätigung seitens 1&1 wurden mir dann bereits im Dezember 2010
die Zugangsdaten von der Telekom zugeschickt. Diese lagen dann so lange bereit, bis der Zeitpunkt gekommen war.
Der Schalttermin, d.h. die Rückportierung wurde im Vorfeld auf Donnerstag den 21.04.2011 festgelegt, da dieser Tag in der Kündigungsbestätigung
von 1&1 genannt wurde. Zufälligerweise handelte es sich hierbei um den Tag vor Karfreitag.
Da ich bis zum Freitag den 15.04.2011 keinerlei Rückmeldung von der Telekom erhalten hatte, schrieb ich dorthin eine Mail an das zentrale Info-Postfach.
Erst am darauf folgenden Dienstag den 19.04.2011 erhielt ich die Information, dass meine Mail eingegangen ist und bei nächster Gelegenheit bearbeitet wird.
Ohne weitere Rückmeldung ging bei mir dann am Mittwoch den 20.04.2011 das postalische Schreiben ein, mit der Information, dass die Rückportierung am 26.04.2011 durchgeführt wird,
also erst am Dienstag nach Ostern. Das ging so natürlich nicht, daher habe ich mich noch am gleichen Abend mit der Telekom in Verbindung gesetzt.
Nachdem ich weiterverbunden wurde, hatte ich einen sehr freundlichen Herren am Apparat der mir dann sagte, dass auch der 21.04.2011 als Termin zur Rückportierung eingetragen sei
und er nicht wisse warum bei mir der 26.04.2011 festgelegt worden ist. Er hat dann den Termin auf den 21.04.2011 vorverlegt, allerdings
hatte ich bis dahin noch keinen Splitter, welchen ich ja zum Betrieb des Telefons wieder benötigte (kein VoIP).
Wie es der Zufall will, bekam ich am Morgen des 21.04.2010 -also am Tag der mittlerweile vorverlegten Rückportierung- einige Briefe und
ein Päckchen von der Telekom. In dem Päckchen befand sich der Splitter. Mittlerweile hatte ich auch bereits einen alten Splitter von mir wieder gefunden,
nachdem ich diesen ausgiebig gesucht hatte.
An diesem Tag dann lief seitens 1&1 und der Telekom alles reibungslos.
1&1 klemmte bereits pünktlich nachts um kurz nach 00:00 Uhr die Telefonie ab, DSL funktionierte weiterhin.
Mit den neuen Zugangsdaten funktionierte auch DSL von der Telekom, das Festnetz wurde etwas später auch geschaltet und funktionierte.
Einen harten Kampf hatte ich jedoch mit dem Router von Samsung (SMT-G3210), da dieser unverständlicherweise die Polungen verdreht hat (1,2/4,5),
somit funktionierte DSL nur direkt an der Dose und das Telefon auch nur direkt an der Dose oder am Splitter.
Vom Splitter zum Router kam kein DSL durch, somit kramte ich eine alte Fritz!Box (Fon WLAN 7050) raus, die allerdings einen kleinen defekt beim Betrieb analoger Telefone hatte.
Ein neues Kabel für den Samsung-Router zu bauen war mir zu aufwändig, somit funktionierte nun DSL über die Fritz!Box und das Telefon direkt am Splitter.
Da ich aus diversen Gründen das analoge Telefon ebenfalls über die TK-Anlage der Fritz!Box steuern wollte, besorgte ich mir eine neue Fritz!Box (Fon WLAN 7170)
die genau das konnte was ich mir vorstellte. Während der Inbetriebnahme der neuen Fritz!Box 7170 stellte ich mit bedauern fest, dass einige sinnvolle Funktionen,
welche die Fritz!Box 7050 noch hatte, scheinbar nicht mehr vorhanden waren. Als Beispiel konnten zur Verbindungseinschränkung für WLAN
keine MAC-Adressen manuell hinzugefügt werden. Auch konnten die Verbindung weiterer Adressen zum WLAN nicht verhindert werden.
Die Unterbindung der Kommunikation der jeweiligen verbundenen WLAN-Stationen untereinander war auch nicht mehr möglich. Ebenfalls das WLAN betreffend
konnte die SSID nicht mehr unterdrückt werden, somit ist das aktivierte WLAN nicht unsichtbar und damit für jeden auffindbar,
wenn innerhalb der Reichweite. Glücklicherweise stellte ich am nächsten Tag fest, dass ich den Experten-Modus nicht aktiviert hatte,
an diesen dachte ich garnicht mehr und hatte die Einstellung anfänglich schlichtweg übersehen. Nach Aktivierung des Experten-Modus
funktionierte alles wieder so wie es sein sollte und ich war zufrieden. So, dass war nun ein kleiner Ausflug zu den Routern, hat eigentlich nichts
mit dem Erfahrungsbericht zur Telekom zutun, daher war es das jetzt auch dazu.
Meine Hoffnung ist nun, dass die Störungen wie diese bei 1&1 vorhanden waren der Vergangenheit angehören.
Mal sehen war daraus wird...
Am 25.04.2011 um 18:28 Uhr ist der erste Fehler aufgetreten, der wie folgt lautet:
Anmeldung beim Internetanbieter ist fehlgeschlagen... session limit exceeded
Dabei war DSL kurzzeitig weg. 1 Minute später ging aber alles wieder.
Da dies am Anfang mal vorkommen kann wird das vernachlässigt und nicht als Ausfall gewertet.
Nun habe ich endlich wieder eine "echte" Telefonleitung mit der im Notfall auch ein schnurgebundenes Telefon ohne zusätzliche
Stromversorgung betrieben werden kann. Den notwendigen Strom erhält das Telefon direkt aus der TAE-Dose.
Leider stellte sich im laufe der Zeit heraus, dass beim Telefonieren permanent ein Brummton zu hören ist.
Auch ist ein leises Rauschen vorhanden und die Spachqualität ist im allgemeinen schlecht. In solch einem Fall war sogar VoIP besser.
Am Mittwoch den 04.05.2011 überprüfte ich sämtliche Möglichkeiten um ein Leitungsproblem (Stromzufuhr, Telefonkabel)
und einen technischen Defekt der Endgeräte auszuschließen.
Nachdem sogar bei einem älteren schnurgebundenen Telefon ohne zusätzliche Stomversorgung, eingesteckt direkt in der TAE-Dose, diese Brummen etc. auftrat,
meldete ich das Problem bei der kostenfreien Störungsannahme der deutschen Telekom. Nach etwas längerer Wartezeit wurde ich endlich verbunden,
so dass ich das Problem beschreiben konnte. Ab nun an ging es etwas drunter und drüber mit Hin und Her Verbindereien.
Letztendlich konnte bei der Störungsannahme nach Leitungsmessung kein Fehler festgestellt werden, auch wenn es dazu von 2 Personen unterschiedliche Aussagen gab.
Ebenfalls konnte am nächsten Tag der Techniker keine Probleme feststellen, dies teilte mir der Techniker telefonisch mit.
Als nächstes wurde von der Telekom ein Aussendienstler beauftragt, welcher das Problem notfalls vorort analysieren soll.
Nachdem der von der deutschen Telekom für den Donnerstag den 05.05.2011 angeblich beauftragte Aussendienstler bis einschließlich Dienstag den 10.05.2011
immernoch nicht vorort war, kontaktierte ich die Störungsannahme erneut. Ohne lange Wartezeit wurde ich verbunden.
Leider musste ich das Problem nochmals schildern und die gleichen Fragen wieder beantworten. Es wurde nochmals eine Leitungsmessung durchgeführt
und siehe da, es konnten irgendwelche Unsymmetrien festgestellt werden. Wieder wurde ein Aussendienstler angekündigt, welcher gleich am nächsten
Tag den 11.05.2011 erscheinen sollte. Diesmal hatte es geklappt, der Aussendienstler von der deutschen Telekom war da.
Der Techniker begab sich zum Hauptanschluss und führte dort seine Messungen durch. Tatsächlich konnte er nun das Brummen nachweisen.
Er meinte, dass die Ursache in einer anderen Straße liege, wahrscheinlich befindet sich dort der Verteilerkasten.
Eigentlich müsste auch noch anderen Personen im Umkreis dieses Brummen und die allgemein schlechte Gesprächsqualität aufgefallen sein.
Geziehlt auf diese Frage kam zur Antwort, dass die meisten eben VoIP verwenden und somit das Problem keine Rolle spielt.
Die wenigsten hätten noch eine "echte" Telefonleitung und wenn doch, würde diese Brummen anscheinend nicht stören.
Ich persönlich bin da zwar ganz anderer Meinung aber egal, dass Brummen und der Rest ist unzumutbar, vor allem aus dem Hintergrund heraus,
dass die deutsche Telekom gerade mit der besonders hohen Güte der Gesprächsqualität wirbt.
Wie und wann das Problem behoben wird ist bis jetzt offen.
6 Tage später war es dann soweit, am 17.05.2011 erschien unangemeldet ein anderer Mitarbeiter der Telekom.
Nochmals wurde am Hauptanschluss die Leitung gemessen. Das Brummen konnte wieder nachgewiesen werden, diesmal wurde festgestellt,
dass die Störung der Leitung ca. 41 Meter vom Haus entfernt liegt. Innerhalb der nächsten 4 Tage würde sich jemand darum kümmern,
da weitere Mitarbeiter der Telekom sowiso gerade in der Nähe zu tun haben.
So nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass ich das erste mal DSL von der Deutschen Telekom beziehe.
Als erstes hatte ich einen Vertrag bei Strato, danach bei Freenet, wobei aus Freenet dann 1&1 wurde.
Nach nun knapp 4 Wochen habe ich leider festgestellt, dass DSL von der Telekom mein bisher schlechtester Anschluß zu sein scheint.
Mein DSL-Vertrag umfasst eine Downloadgeschwindigkeit von 6 MBit/s. Bei mir im Ort sind allerdings nur bis zu 3 MBit/s möglich.
Dieser Umstand ist mir bewusst und war auch schon immer so. Der Zugang von der Telekom schwankt aber in der Geschwindigkeit so erheblich,
dass es schon langsam keinen Spaß mehr macht. Der Schwankbereich dehnt sich bisher von max. ca. 2,8 MBit/s bis hinunter
zu ca. 600 KBit/s, also ca. 0,6 MBit/s. Videos von z.B. YouTube lassen sich oft kaum mehr ansehen, dass ruckelt ohne Ende.
So hatte ich dass bei der Telekom nicht erwartet. Früher in den 1990er Jahren hatte ich bereits einen ISDN-Anschluß bei der Deutschen Telekom
und dazu einen Zugang zum Internet über T-Online. Auch damals schon war das Internet immer mal wieder nicht zu erreichen aber das
war ja eine andere Zeit. Na mal sehen, wenn das Brummen in der Telefonleitung mal behoben ist werde ich dieses Problem etwas angagierter angehen,
doch ich glaube nicht dass sich daran etwas verändern wird.
Als Beispiel kann u.a. hinter den folgenden 2 Links die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses gemessen werden:
Der große DSL-Geschwindigkeitstest - DSL Speed testen - COMPUTER BILD
Tatsächlich, 2 Tage nach dem letzten Besuch eines Telekom-Mitarbeiters, also ab dem 19.05.2011,
stand ein Kabelstörungssuchtrupp der Telekom in unserer Staße, mit einem kleinen Bagger und sonstigem Gerät.
Am folgenden Tag wurde dann gebaggert und dabei ein Loch ausgehoben. Nachdem die Arbeiten beendet wurden,
waren auch unsere Störungen behoben, zumindest das Brummen war weg.
Weiterhin ist aber ein Rauschen vorhanden, welches ich noch nicht weiter verfolgt habe.
Im übrigen muß auch mal der große Vorteil der Telekom herausgestellt werden: Neben der "echten" Telefonleitung
gibt es auch nirgends sonst einen so guten Service wie bei der Telekom. Eine kostenlose Störungsstelle mit der im Bedarfsfall normalerweise
ohne lange Wartezeit Verbunden wird, eine moderne Leitungsprüfung, einen Aussendienst der auch ins Haus kommt und kostenlos ist
wenn die Probleme nicht selbstverschuldet sind, einen Bautrupp der Störungen beheben kann, alles das ist eine klasse Sache wenn
mal Probleme da sind.
Mittlerweile war der Bautrupp nochmals vorort und hat weitere Arbeiten erledigt. Was dort getan wurde weiß ich nicht,
jedenfalls sind jetzt all unsere Störungen beseitigt. Es brummt nicht, es rauscht nicht, die Gesprächsqualität ist
wirklich gut. Einen Ausfall hatten wir bisher keinen.
Seit meinem letzten Eintrag auf dieser Seite sind mittlerweile viele Monate vergangen, daher wird es Zeit einen neuen Status zu erfassen.
Es gibt dazu nicht viel zu berichten, mittlerweile ist es Mitte Februar 2012 und es gab bis dahin keinen einzigen Ausfall und auch sonst
keine bemerkten Störungen. Es ist also weiterhin alles gut, bez. Sprach-Qualität, Internet-Geschwindigkeit und Verfügbarkeit.
Die weiter oben erwähnten Schwankungen bei der Geschwindigkeit von DSL fallen nicht mehr ins Gewicht. Entweder hat sich das wirklich verbessert
oder ich habe immer Glück dass die Geschwindigkeit gerade passt wenn ich mal im Internet bin.
Weiteres folgt wenn vorhanden...
| Nr. | Tag | Start Datum | Start Uhrzeit | Ende Datum | Ende Uhrzeit | Stunden gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01 | ||||||
| 02 |
Bisher keine Ausfälle !
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